Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg | Seelsorge, Familienerholung, Familienbildung, Tagung, Schullandheim, Behindertenfreundlich, Gartengipfel in Sulzbürg nahe Nürnberg-Fürth-Erlangen, Regensburg, Neumarkt/OPf und München begrüßt Sie zur Familienerholung, Familienbildung, Tagung oder Schullandheim-Aufenthalt. Sulzbürg - ein himmliches Vergnügen. Entdecker willkommen!
Das Montagstelefon. Ein Sorgentelefon. Montags in Sulzbürg!
Neue Wege in Sulzbürg - Aktuelles von und mit Frau Weidinger

Aktuelles aus der Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg



"Wellness für die Seele" - Tagesseminar des LandFrauenZentrum Sulzbürg

Das wünschten sich die zahlreichen Teilnehmerinnen des Tagesseminars, das am 3. Dezember 2011 im LandFrauenZentrum Sulzbürg angeboten wurde.

Den Einstieg ins Thema bot die Körpertherapeutin Karin Hedrich aus Nürnberg mit Übungen aus dem Chi Gong und T'ai Chi-Umfeld. "Rudern über den See" oder "Fliegen wie ein Adler" lauteten die poetische Namen für Abläufe, die Gleichgewicht, Konzentration und Koordination übten und zu einer vertieften Wahrnehmung des eigenen Körpers anleiteten. Sanfte Musik und weite Blicke in eine herbstliche Landschaft verstärkten das Empfinden von Ruhe und Gelassenheit, selbst wenn die Übungen mitunter noch ungewohnt waren. Seelenbilder entwickelte anschließend Diakonin Anneliese Weidinger an der biblischen Erzählung über Maria und Elisabeth, beides Frauen in "besonderen Umständen". Die Teilnehmerinnen vergegenwärtigten sich die dramatische Situation der beiden Frauen in der jüdischen Gesellschaft der damaligen Zeit und erhielten bildliche und musikalische Kostproben vom inspirierenden Einfluss, den die "Heimsuchung" von Maria und Elisabeth auf viele Künstler, Malerinnen und Komponisten gehabt hat. Die Seelenstärke dieser Frauen, ihre Sorge und Wertschätzung für einander, ihre Bereitschaft, sich dem unfassbaren Geschehen zu stellen, ist eine "frohe Botschaft" auch für die Menschen von heute.



Nach dem gemeinsamen Mittagessen leitete die Schneidermeisterin und Patchwork-Künstlerin Martina Winter-Daut die Teilnehmerinnen an, wie sie - mehr oder weniger handarbeitlich begabt - ein kleines Stoff-Kunstwerk mit Nähmaschine, Nadel und Faden herstellen. Hier konnte gegenseitige Hilfe auch praktisch erprobt werden, und die Freude und der Stolz über ein gelungenes Werk waren groß. Ein gemeinsames heiteres Kaffeetrinken rundete das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen an diesem Seminartag ab.

Der nächste Seminartag findet am Mittwoch, den 18. Januar 2012, zum Thema "Aufbruch und Neubeginn" statt. Referentinnen sind die Märchenerzählerin und Autorin Helga Volkmann, die Psychologin Rosemarie Landleiter und die Schönheitsspezialistin Rita Kresser.

Infos und Anmeldung unter: Tel. 09185 92280 oder Mail: kontakt@landfrauenzentrum.de
www.landfrauenzentrum.de


Grüner Gockel in Sulzbürg

Die Familienerholungsstätte Sulzbürg hat sich auf den Weg gemacht das kirchliche Umweltmanagementsystem einzuführen. Der Gartengipfel bildet den Auftakt, die Pläne der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Europäische Union hat schon 1993 ein System aus Umweltmanagement und Betriebsprüfung (Eco Management and Audit Scheme - EMAS) entwickelt, das inzwischen auch für kirchliche Einrichtungen mit dem Namen Grüner Gockel modifiziert worden ist. Wir wollen als Tagungsstätte Klimaverantwortung zu übernehmen und unser Handeln überprüfen und so notwendig, andere Wege gehen. Die Umweltleitlinien wurden vom Umweltteam erstellt und der gesamten Mitarbeiterschaft als Grundlage für das eigene Handeln anerkannt.

Sehen Sie sich den Sulzbürger grünen Gockel hier an!


Seminartage des LandFrauenZentrums Sulzbürg
Herbst - Winter - Frühjahr 2011/2012


Das LandFrauenZentrum Sulzbürg bietet unter dem Motto BEGEGNEN . BILDEN . BEWEGEN vom Herbst 2011 bis Frühling 2012 erneut fünf Seminartage für Frauen aus der Region in der Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg an. Die Themen haben mit den Lebenswelten von Frauen in ländlichen Regionen zu tun und werden - wie im letzten Winterhalbjahr - von mehreren Referentinnen aus einer geistlichen, einer informativen und einer lebenspraktischen Blickrichtung beleuchtet. Es ergeht herzliche Einladung zu allen Veranstaltunge! LandFrauenZentrum Details unter www.landfrauenzentrum.de oder Tel. 09185-92280.


Veränderungen im März

Es war ein strahlender Frühlingstag. Ich war unterwegs in unserem Garten und nahm Abschied von Weggefährten. Unsere, wenn auch notwendigen Pläne für den nächsten Tag erfüllten uns mit Wehmut. Es galt Abschied zu nehmen von „Hauszeugen“. Noch ein letztes Foto von unserem Hausbaum. Ein Blick auf die Wuschelköpfe unserer Weiden.
https://picasaweb.google.com/familienerholung.tagung/VorDemSchnitt2011?authkey=Gv1sRgCJvbxJyz5K6UvAE&feat=directlink

Und wieder war ein herrlicher Sonnentag und vom Morgen bis zum Abend liefen Kettensägen und Häcksler. Mit beeindruckender Achtsamkeit gingen die Baumarbeiter vor.
https://picasaweb.google.com/familienerholung.tagung/Baumschnitt2011?authkey=Gv1sRgCMGG5pq6ifCzjAE&feat=directlink

Am Abend lag das Gelände wieder in tiefem Frieden. Die erzürnten Vögel hatten sich beruhigt und an die Arbeiten erinnern zwei Berge Häckselgut.
https://picasaweb.google.com/familienerholung.tagung/NachDemSchnitt2001?authkey=Gv1sRgCNWqq9Oe4vCFFg&feat=directlink



Zur Einweihung des LandFrauenZentrum in Sulzbürg extra angereist: Brigitte Scherb, Präsidentin des LandFrauen Verbandes.




Einweihung des LandFrauenZentrum in Sulzbürg
01. Oktober 2010

Aus dem Bericht der Neumarkter Nachrichten (http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/raum-fur-weibliche-netzwerke-1.210607):

Im Landfrauen-Zentrum Sulzbürg kann es jetzt richtig losgehen: Der Anbau des Familienerholungs- und Tagungszentrums Sulzbürg wurde offiziell eröffnet. Die Einrichtung ist mit Mitteln der EU, der Gemeinde Mühlhausen und des Diakonischen Werks Bayern errichtet worden und gestern, Freitag, von Pfarrerin Dagmar Knecht sowie von Kathrin Schmidt von der katholischen Kirchengemeinde Allersberg gesegnet worden. Zu den Gästen zählten Bürgermeister Martin Hundsdorfer und Dekan Norbert Dennerlein.

Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung durch das Wolfstein-Quartett. Die Gäste, überwiegend Frauen, begrüßte Professor Heide Inhetveen, Vorsitzende des Freundesrings Sulzbürg. Sie sagte, das Landfrauen-Zentrum diene auch dazu, die Lebensumstände der Frauen in der Region zu verbessern und sie miteinander ins Gespräch zu bringen.

In diesem Kalenderjahr finden noch zwei Seminare statt, am Freitag, 12. November, heißt das Thema „Trennung, Abschied und Tod“, am Mittwoch, 8. Dezember, gibt es einen „adventlichen Wohlfühltag“. Im Mittelpunkt des weiteren Programms stand dann der Vortrag von Brigitte Scherb, der Präsidentin des deutschen Landfrauenverbands, zum Thema „Wer auf morgen wartet, wird übermorgen erkennen, dass er heute versäumt hat, das Notwendige zu tun.“ Frauen müssten sich künftig in vielerlei Hinsicht verstärkt einbringen in die Gesellschaft und sich qualifizieren für Führungsposten in der Politik und in der Wirtschaft. Dies gelinge vielfach nur, wenn sie sich Netzwerken anschließen und wenn die Gleichstellung der Frauen in den Köpfen der Männer verankert wird.

Vor allem im ländlichen Raum haben nach Ansicht der Referentin Frauen bisher viel geleistet bei der dörflichen Entwicklung. „Frauen dürfen nicht mehr Zuschauer des Geschehens sein, sondern sie müssen Verantwortung übernehmen.“ Frauen müssten sich erfolgreich in die ehrenamtliche Tätigkeiten einbringen, durch Schulungen und Austausch von Gedanken und Erfahrungen gegenseitig lernen. Dazu sei die Einrichtung Landfrauen-Zentrum Sulzbürg als Plattform bestens geeignet.

Auf der nachfolgenden Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen bewegen unsere Region“ sagte etwa Kreisbäuerin Stilla Klein, dass sie deswegen auch gerne Landfrau sei, weil sie so mit der Natur in Einklang leben könne. Kritisch äußerte sich Inge Mederer vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung; sie sagte, dass die Ausbildung junger Bäuerinnen regional notwendig sei, dass aber das Landwirtschaftsministerium sich in diesem Punkt „zu Tode spart“. D




(v.l.n.r.) Bürgermeister Martin Hundsdorfer, Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Heide Inhetveen, Hausleitung und Diakonen Anneliese Weidinger


85. Jubiläum der Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg
25. Juli 2010

Der Freundesring Sulzbürg e. V. und die Familien- und Tagungszentrum in Sulzbürg haben Ihren "85. Geburtstag" gefeiert. Lesen Sie hier den Bericht der Neumarkter Nachrichten oder sehen Sie sich die Bilder der Jubiläumsfeier an!







Neubau in Sulzbürg.

Der Neubau ist fertig und ein weiterer, attraktiver Saal steht für die Besucherinnen und Besucher der Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg offen. Durch große Glasflächen erleuchtet viel Tageslicht den großen Raum, eine herrliche Steinsitzecke lädt zum Verweilen in kurzen Arbeitspausen ein. Ein neuer Steingarten schafft einen herrlichen Abschluss des Neubaus. Vorbeikommen und genießen!





Ökostrom in Sulzbürg

Seit 01. Juni 2010 bezieht die Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg Ökostrom von Naturstrom. Und erspart der Umwelt 7.453 kg CO2 pro Jahr, was in etwa dem Klimaschutzeffekt von 373 Bäumen entspräche.


Neue Wege in Sulzbürg - Aktuelles von und mit Frau Weidinger


2. Zeitzeugen-Gespräch
mit
Ernst Grube


Im Rahmen der Aktionswoche der Projektgruppe "Vielfalt tut gut" findet am Dienstag, den 13. April um 19 Uhr in der Familienerholungsstätte in Sulzbürg ein Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube statt.

Mit fünf Jahren sieht er die Zerstörung der Münchner Synagoge. Einen Tag vor der Reichspogromnacht bringen ihn seine verzweifelten Eltern ins jüdische Kinderheim. Der Deportation ins Baltikum und dem Massenmord an seinen jüdischen Freunden entgeht er, weil ihn die Nazis „nur“ als „Halbjuden“ einstufen. Sein nichtjüdischer Vater weigert sich zudem, sich von der jüdischen Mutter scheiden zu lassen und die Familie damit dem Vernichtungswahn der Nazis preiszugeben.

Ernst Grube erlebte als 12jähriger die Gräuel der Verfolgung durch die NS-Schergen.
Er überlebte mit seinen Geschwistern und seiner Mutter das KZ Theresienstadt. Die Befreiung des Vernichtungslagers Birkenau am 27. Januar 45 rettete ihm das Leben. Er musste den Weg nach Auschwitz nicht mehr antreten. Am 3. Mai 45 wurde das Lager mit seinen verbliebenen Insassen dem Roten Kreuz übergeben und am 8. Mai 45 von der Roten Armee befreit.

Es ist diese Geschichte, die Ernst Grube nicht müde wird zu erzählen, bis zu 100 Mal im Jahr.
Ernst Grube lebt in München. Von 1947 bis 1951 spielte er in den Jugendmannschaften von TSV München 1860 und Helios München als linker Verteidiger. Er arbeitete als Malermeister.

Er engagiert sich in der Lagergemeinschaft Dachau und in der Stiftung bayerischer Gedenkstätten. Anfang der 80er Jahre war er Mitbegründer des Fördervereins „Internationale Jugendbegegnung Dachau“. Etwa seit dieser Zeit besucht er Schulen, Firmen, Vereine, spricht auf Veranstaltungen und macht Führungen durch die Gedenkstätte Dachau.

Ernst Grube spricht im Rahmen der Aktionswoche an zwei Vormittagen an Neumarkter Schulen.

  • Sprechen Sie bitte direkt Frau Weidinger (Tel. 09185 9228-0) an.

Feuerwehrgroßübung in Sulzbürg
 
Am Donnerstag, den 15. Oktober fand die schon lange angedachte Großübung  mit den Feuerwehren der umliegenden Ortschaften statt. Gerade rechtzeitig setzte starker Schneefall ein. Dies erschwerte dann die Bedingungen, bzw. zeigte die Standortprobleme "Berg" auf.

Die anwesende Schulklasse aus Allersberg wurde "gerettet" und er fiktivieSchwelbrand im Gästehaus mit Erfolg gelöscht.

Ein großer Dank an alle beteiligten Wehren, den einsatzleitenden Feuerwehrkomandant aus Sulzbürg,den Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister und an den Vertreter des Roten Kreuzes.
Leider gab es während der Übung einen Unfall. Durch einen gerissenen Schlauch wurde eine Feuerwehrmann
verletzt und musste zur Behandlung ins Klinikum Neumarkt gebracht werden. Wir hoffen, dass er sich schnell wieder erholt.
 
Bilder der Feuerwehrgroßübung in Sulzbürg hier per Klick!


Sulzbürger Zeitzeugengespräch mit Prof. Dr. Ruth Enis, Haifa - Israel


1. Zeitzeuginnen-Gespräch
mit
Prof. Dr. Ruth Enis, Haifa - Israel

Ruth Enis ist 1928 im damals rumänischen Czernowitz geboren, einst Hauptstadt der ungarisch-
österreichischen Bukowina, eine Stadt des interkulturellen Zusammenlebens, in der die Wissenschaften
und schönen Künsten blühten, eine Stadt mit einem Drittel jüdischer Bevölkerung.

Sie wuchs in einem weltoffenen liberal-jüdischen Elternhaus auf. Ihr Vater David Weidenfeld
hatte eine Druckerei, in der vor allem Kunstdrucke hergestellt wurden. Angesichts des zunehmenden
rumänisch-nationalsozialistischen Terrors wanderte die Familie Weidenfeld im Jahr 1938 nach
Palästina aus und ließ sich in Tel Aviv nieder.

Ein Jahr später reisten Mutter und Tochter nach Radautz zurück, einst die „deutscheste Stadt
der Bukowina“ und auch ein Zentrum des Judentums, um die erkrankte Großmutter zu pflegen.
Als sie einige Monate später nach deren Tod die Rückreise antreten wollten, war es unmöglich
geworden: der 2. Weltkrieg war ausgebrochen. Als Folge des sog. Hitler-Stalin-Paktes von 1940
wurden die Radautzer Deutschen zum überwiegenden Teil ausgesiedelt, in der sowjetisch besetzten
Nord-Bukowina begann die Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Sibirien. Im Juli 1941 griff
Deutschland zusammen mit Rumänien die Sowjetunion an, im Oktober 1941 besetzten Einheiten
der Waffen-SS mit ihren rumänischen Helfershelfern Czernowitz. Die jüdische Bevölkerung wurde
gettoisiert, deportiert, ermordet.

Auch die jüdische Gemeinde in Radautz, nun sowjetisch, wurde fast vollständig ausgelöscht. Am
14. Oktober 1941 wurden Ruth Enis und ihre Mutter mit vielen anderen in einem geschlossenen
Viehwaggon unter unmenschlichen Bedingungen nach Transnistrien deportiert. Nach einer Woche
kamen sie jenseits des Dnjestr in Moghilev-Podolsk an und mussten dort in einem Getto leben

Hunger, schwere Krankheit, der tägliche Kampf um Überleben kennzeichneten diese Zeit. Erst im
Oktober 1943 wurden Ruth und ihre Mutter aufgrund der Eingaben ihres Vaters und von Verwandten,
durch Vermittlung zionistischer Organisationen und des Roten Kreuz befreit und nach Bukarest gebracht.
Es gelang ihnen, Pässe und Ausreiseerlaubnis für die Rückkehr nach Palästina zu kommen, wo sie
schließlich nach wochenlanger Reise durch Bulgarien, die Türkei, Syrien und Libanon Ende Dezember
1943 ankamen. Ruth Enis wurde in das Kinderdorf Ben-Shemen aufgenommen, erhielt geregelten
Schulunterricht und wurde medizinisch betreut. Sie blieb dort bis 1946, also bis zu ihrem 18. Lebensjahr.

Ruth Enis hat nach ihrem Militärdienst Architektur und Landschaftsplanung an der Technischen Hochschule
in Haifa und in Holland studiert. Sie arbeitete bis 1997 als Professorin an der Fakultät für Architektur und
Stadtplanung des Technion in Haifa. Sie war Gastprofessorin in Dänemark, Norwegen und USA und
kooperiert noch heute mit vielen Universitäten.

Bild von Prof. Dr. Ruth Enis, Haifa (Israel) in Sulzbürg

  • Sprechen Sie bitte direkt Frau Weidinger (Tel. 09185 9228-0) an.

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